Ein paar Tage ist es schon her, als die alten Helvetier durch das Schweizer Mittelland und das südwestliche Deutschland rannten. Nämlich vom Genfersee bis zum Bodensee, hoch bis Böckingen/Heilbronn.

Als Keltischer Volksstamm prägten sie das Geschehen ab dem ersten Jahrhundert vor Christus, als hoch entwickelte und sozial strukturierte Gemeinschaft. Mit Autobahnen, ÖV und Fluglinien war damals noch nicht viel los. Also siedelten sie in der Nähe von schiffbaren Flüssen, Seen und Alpenüberquerungen – in den fruchtbaren und für den Handel gut gelegenen Regionen.

Es folgten ein paar Jahrzehnte mit einigen Schlachten. Nach dem Aufstand gegen die Römer im Jahre 68/69 nach Christus kehrte dann Ruhe und Frieden ein. Die Romanisierung fand statt, und die helvetische Selbstverwaltung endete. Erhalten blieben allerdings die keltische Umgangssprache, die Gottheiten und Bräuche.

Fertig lustig mit den Helvetiern war es dann nach dem Abzug der Römer im 5. Jahrhundert. Dann kamen die Alemannen und mit ihnen die alemannischen Dialekte.

Übrigens wurde 1848 – bei der Gründung des Bundesstaates der Schweiz der Zusatz «Confoederatio Helvetica» eingeführt. Du ahnst es schon. Die Kurzform dafür ist CH – wie auf den Schweizer Klebern am Auto – und dem CHF – dem Schweizer Franken.

Die Schweizer Karte zeigt die damaligen Siedlungen der Helvetier.

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